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  • 05Nov

    Crucial M4 256 GB – SSD mit sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis

    SSDs gibt es im Prinzip schon sehr lange, leider waren sie bis jetzt nicht wirklich erschwinglich. In den letzten Monaten sind die Preise für Flashspeicher etwas gefallen und mittlerweile ist es schon eine Überlegung wert, ob man sich nicht evtl. eine größere SSD kauft. Ich selber habe bis jetzt immer Intel eingesetzt, diese sind im Allgemeinen sehr zuverlässig, allerdings auch teuer. Genau hier setzt die Firma Crucial an. Sie wollen dem Kunden SSDs bieten, die schneller und zudem günstiger als die der Konkurrenten sind. Des Weiteren sind sie ähnlich zuverlässig wie die Konkurrenz.

    Ich habe mir vor ein paar Wochen mal ein Muster der Crucial M4 SSD mit 265 GB besorgt und teste diese bereits seit einiger Zeit in meinem Alltag. Momentan in meinem Lenovo X220.

    Aber was sing eigentlich die Vorteile einer SSD (SSD = Solid State Drive, dies heißt so viel wie, dass es eine Festplatte, ohne bewegende Teile ist.)?

    Ein Solid-State-Drive (kurz SSD, wörtlich aus dem Englischen „Festkörperlaufwerk“, von solid state = „Festkörper“ und drive = „Laufwerk“), seltener auch Halbleiterlaufwerk[3] genannt, ist ein elektronisches Speichermediumder Computertechnik. Durch Halbleiterbausteine realisiert der nichtflüchtige Speicher informationstechnische Anwendungen. Die Bauform und die elektrischen Anschlüsse können, müssen aber nicht den Normen für Laufwerke mit magnetischen oder optischen Speicherplatten entsprechen, so können Solid-State-Drives auch als PCIe-Steckkarte ausgeführt sein. Die Bezeichnung Drive (engl. für Laufwerk) weist daher lediglich auf die Verwendung als Ersatz für bisher übliche Festplatten hin: Es handelt sich nicht um Laufwerke im Wortsinn, bewegliche Teile sind nicht enthalten.

    Wikipedia

    Im Allgemeinen kann man sagen, dass eine SSD, schneller, leichter, stromsparender und berührungsunempfindlicher als eine normale Festplatte ist. Somit bietet sie nur Vorteile, außer, dass der Speicher relativ limitiert ist, denn SSDs jenseits der 512GB sind momentan noch nicht wirklich erschwinglich.

    Im Lieferumfang der Crucial M4 befindet sich neben der SSD an sich auch noch ein Handbuch, ein Datenübertragungskabel (Zum Migrieren von Daten) und ein Software-Tool von Crucial um die komplette alte Festplatte auf die neue SSD zu migrieren. Meiner Meinung nach, ist der Lieferumfang vollkommen ausreichend, es ist alles enthalten, was ich brauche um die SSD zu benutzen. Ich finde, dass es nicht nötig ist, dass ein Einbaurahmen für 3,5“ Festplatten mitgeliefert wird, denn dies schlägt sich nur unnötig im Preis nieder…

    Der Einbau einer SSD unterscheidet sich nicht von dem Einbau einer normalen, drehenden, Festplatte. Daher kann man es mit etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl durchaus auch selber erledigen – Hier kommt es aber auf den jeweiligen Rechner an – Die SSD gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen in 7mm Bauhöhe und mit einer Bauhöhe von 9mm. Hier muss man schauen, welche man braucht.

    Mit einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf einer SSD ist die Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit, denn man möchte mit der SSD ja schließlich den PC beschleunigen. Die Crucial M4 SSD verfügt über einen SATA 3-Anschluss, somit ist sie mit dem aktuellen Standard ausgerüstet. Selbstverständlich ist sie aber auch abwärtskompatiel, sodass man sie auch durchaus noch in älteren Rechnen nutzen kann. Ich komme mit der M4 256 GB auf ein sehr gutes Ergebnis von 469 MB/s Lesegeschwindigkeit und auf eine Schreibgeschwindigkeit von 235 MB/s.  Crucial selber gibt eine Lesegeschwindigkeit von 500 MB/s an, somit ist mein Ergebnis nicht allzu weit von den Angaben entfernt.

    Wie bereits erwähnt, habe ich selber bis jetzt eine Intel 320 benutzt und muss sagen, dass ich doch noch einen Geschwindigkeitszuwachs von der Intel 320 (SATA 2) zur Crucial M4 (SATA 3) bemerkt habe.

    Des Weiteren hatte ich ja bereits gesagt, dass SSDs stromsparend sind, die Crucial M4 verbraucht gerade einmal 0.15W im Betrieb. Dies hat sich bei mir positiv auf die Akkulaufzeit meines Lenovo X220 ausgewirkt.

    Die Crucial M4 SSD verfügt über eine dreijährige Garantie. Dies dürfte für die meisten Leute ausreichend sein, denn ich denke, dass die wenigsten Leute eine SSD wirklich länger als drei Jahre benutzen werden.

    Alles in allem kann ich sagen, dass ich persönlich generell mindestens die 256 GB-Version kaufen würde, denn alles andere ist mir persönlich im Laptop zu klein, denn ich brauch durchaus noch einige freie Gigabyte um Daten zwischenzuspeichern.

    Bei einem Desktop-PC sieht dies schon etwas anders aus, hier würde ich grundsätzlich auf eine kleinere SSD (128 GB) setzen und zusätzlich eine große „normale“ Festplatte verbauen, auf der ich dann Musik, Filme und andere große Dateien lagern würde. Die SSD würde in diesem Fall nur das System und einige Programme beherbergen.

    Alternativ besteht bei einigen Laptops (z.B.: vielen Lenovos) noch die Möglichkeit, dass man eine mSATA-Festplatte einbaut. Diese ist viel kleiner und trotzdem mit 128 GB erhältlich, somit kann man dann auch im Laptop ein ähnliches Setup wie in einem Desktop-PC realisieren.  Preislich macht dies nicht wirklich einen Unterschied.

    Hier muss dann einfach jeder für sich selber entscheiden, welche Möglichkeit für einen persönlich die beste Möglichkeit ist, wobei die letzte Möglichkeit wohl nur für einen sehr kleinen Teil der Nutzer überhaupt realisier bar sein wird, denn nur sehr wenige Laptops / PCs verfügen überhaupt über einen passenden Port.

    Eine SSD wirkt definitiv wie eine Verjüngungskur bei den meisten Rechnern, egal ob alt oder neu, mit einer SSD läuft einfach alles schneller. Ich möchte es nicht mehr missen!

    P.S.: Unter Windows 8 ist die Leistung noch viel besser! Der Bootvorgang von Windows 8 im Allgemeinen wurde beschleunigt, aber mit einer SSD ist es wirklich nur ein Zwinkern und der Rechner läuft!

     



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    Über den Autor: ferris
    Ich bin ein digital native, bin also mit dem Internet aufgewachsen und seit einiger Zeit schreibe ich auch bei verschiedenen Tech-Blogs über Technik. Ich selber nutze sowohl Android als auch iOS täglich.