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  • 17Apr

    Im Test: Intel 320 SSD 300 GB – SSD mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis

    SSDs sind in aller Munde. Sie sind schneller, leichter und stromsparender, als normale Festplatten. Des Weiteren sind sie kaum anfällig für Stoßschäden. Im Prinzip bieten sie nur Vorteile.  Mal abgesehen, vom momentan noch recht hohen Preis. Eine gute 128GB SSD kostet durchaus ihre 150€. Ich nutze bereits seit einiger Zeit SSDs und möchte diese nicht mehr missen, geschweige denn auf eine normale Festplatte zurück. Ich habe mir mal die Intel 320 mit 300 GB für euch besorgt und 2 lang Wochen ausgiebig getestet. Der Einbau ist bei den meisten Laptops bzw. Desktops relativ einfach und unkompliziert. Bei manchen Laptops muss man nur eine kleine Klappe öffnen, bei anderen das komplette Gehäuse. Allerdings sollte dies zu schaffen sein, sonst findet man auf Youtube genügend Anleitungen… Im Zweifelsfall hilft der Weg zum örtlichen Fachhändler ;)

    Technische Daten:

    Die Intel 320 ist der Nachfolger der  X25-M-Modelle. Da die Intel 320-Baureihe im 25 nm Prozess gefertigt werden, sind diese etwas günstiger und liefern eine höhere Datendichte bei gleichbleibender Größe.  Die Intel 320 gibt es mit 40 GB, 80 GB, 120 GB, 160 GB, 300 GB und mit einer Kapazität von 600 GB.  Wie der Name schon vermuten lässt, verfügt die Intel 320 SSD über einen 3 Gb/s Sata-Anschluss (SATA 2). Dieser ermöglicht eine maximale Übertragungsrate von 300 MB/s. Wer mehr braucht oder will, muss zur Intel 510er-Serie greifen. Diese verfügt über einen SATA-Anschluss mit 6Gb/s (SATA 3). Mit einer normalen Festplatte wird man niemals in der Lage sein, so einen Wert auch nur ansatzweise zu erreichen, anders aber bei SSDs. Hier kann man diese Geschwindigkeit fast komplett ausschöpfen. So erreichte die Intel 320 300 GB bei mir im Test mit CrystalDiskMark eine maximale Lesegeschwindigkeit von 261,4 MB/s. Was schon ein sehr beachtlicher Wert ist und auch sehr nahe an die von Intel angegebenen 270 MB/s herankommt. Hierbei muss man aber beachten, dass die Schreib-/Lesegeschwindigkeit bei der Intel 320 – und auch bei anderen SSDs – sehr stark von der Kapazität abhängt. Hier gilt meistens, umso größer desto schneller. Die SSD gibt es sowohl als 2,5″ als auch als 1,8“ Variante. Die 2,5“-Version gibt es mit einer Bauhöhe von 7mm und 9,5mm. Die 1,8“-Version hat eine Höhe von 5,0mm. So sind alle gängigen Formate abgedeckt und für jeden Laptop bzw. Desktop ist das richtige Modell vorhanden.

    Sicherheit:

    Auch ein wichtiges Thema ist die Datensicherheit. Die Intel 320er-Serie verfügt über eine 128Bit-AES-Verschlüsselung. Des Weiteren verfügt sie über eine Power-Loss-Protection, welche es der SSD ermöglicht, angefangene Schreibevorgänge zu Ende zu führen, auch wenn der Strom plötzlich ausfällt. Dies verhindert Datenverluste beim Schreiben. Nach Angaben von Intel, erreicht die 320er Serie einen Lebenszyklus von 5 Jahren, wenn ein täglicher Datentrasnfer von 20GB stattfindet. Für 99% der User sollt das durchaus ausreichend sein ;) Das Tool CrystalDiskInfo kann euch anzeigen, wie viele Host Lese- und Schreibvorgänge die SSD bereits hinter sich hat. Des Weiteren kann es euch auch zeigen, wie oft die SSD bereits eingeschaltet worden ist und in welchem Zustand sich der Datenträger befindet.

    Lieferumfang:

    Im Lieferumfang der Intel 320, befindet sich in der Retail-Version ein Adapterblech, um die SSD auch in einem 3,5“ Festplattenslot einbauen zu können. Auch ein Adapterkabel, die dafür nötigen Schrauben, ein kleines Heft und eine CD mit Treibern dürfen im Lieferumfang nicht fehlen. Des Weiteren stellt Intelein Tool bereit, mit welchem die komplette SSD gelöscht werden kann und so auch wieder die komplette Performance erhält (Stichwort Secure-Erase). Es ist also alles dabei, was man braucht, um mit der SSD zu arbeiten bzw. sie direkt in Betrieb nehmen zu können.

    Die Intel 320 SSD ist nicht die schnellste, aber dafür ist sie um einiges sicherer als andere SSDs. Zumal Intel auch 5 Jahre Garantie auf die SSD gibt, während die meisten anderen Hersteller nur 3 Jahre Garantie geben. Des Weiteren schützt die 128-Bit-AES-Verschlüsselung zuverlässig gegen Datendiebstahl, trotzdem habe ich meine wichtigen bzw. sensiblen Dokumente zusätzlich mit Truecrypt verschlüsselt. Und auch die Power-Loss-Protection kann vielleicht einiges verhindern. Die kleinste Version der Intel 320, die 40 GB Version kostet rund 70€ und die größte, die 600 GB Version kostet schlappe 880€. Die von mir getestete Intel 320 300GB liegt momentan bei 440€. Was für die Größe vollkommen ok ist. Allerdings gibt es in der Größenordnung auch kaum noch Konkurrenz.

     

    Fazit:

    Insgesamt kann ich die Intel 320 empfehlen, sie mag wie bereits gesagt nicht die schnellste sein, dafür ist sie aber zuverlässig, was mir um einiges wichtiger ist. Zumal meine Daten verschlüsselt auf der Platte liegen. Wenn man wirklich eine noch schnellere SSD braucht, muss man zur SSD 510er Serie greifen. Dennoch wird man auch mit der 320er sehr glücklich. Wenn man nicht so viel Speicherplatz braucht, oder einem dieser zu Teuer ist, kann man auch zu einer kleineren SSD greifen und auf dieser nur das System und die Programme installieren. Eine Alternative bietet auch das so genannte SSD-Caching. Hierbei wird ein RAID-Verbund in Kombination mit einer SSD und normalen HDD hergestellt. Als RAID-0 verschmelzen die beiden Datenträgertypen, womit ein lästiges Verwalten der Daten hinfällig wird. Das Sytsem entscheidet selbst, welche Daten häufig verwendet werden und den Speicher der schnellen SSD erhalten und welche nur selten benutzt und auf die HDD “abgeschoben” werden. SSD-Caching wird von allen aktuellen Z68-Chipsätzen oder höher unterstützt und funktioniert mit SSD-Cache bis zu 60 GB.

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    Über den Autor: ferris
    Ich bin ein digital native, bin also mit dem Internet aufgewachsen und seit einiger Zeit schreibe ich auch bei verschiedenen Tech-Blogs über Technik. Ich selber nutze sowohl Android als auch iOS täglich.