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  • 11Apr

    Im Test: HTC Velocity 4G – Erstes LTE-Smartphone für den deutschten Markt [Review]

    Vor einigen Tagen, passend zum Urlaub, klingelte bei mir der nette Herr von der Post und brachte mir ein Smartphone der neusten Generation aus dem Hause HTC. Genauer gesagt handelte es sich um das HTC Velocity 4G, welches mir HTC und Vodafone für ein Review zur Verfügung stellen. Das HTC Velocity 4G, verfügt, wie der Name schon sagt über 4G, spricht LTE. LTE ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s. Das deutsche Netz gibt aber nur 50 Mbit/s her und dies auch nur in wenigen Gebieten, da der Ausbau der Netzstruktur noch nicht wirklich weit fortgeschritten ist. Aus diesem Grund kann ich LTE leider nicht für euch testen, da bei mir noch kein LTE-Netz vorhanden ist. Allerdings gibt es auf Youtube genug Videos, wo man einen guten Eindruck von der Geschwindigkeit bekommt, denn auf der Cebit gab es bereits ein LTE-Netz.

    Nun aber zum HTC Velocity 4G. Auf der Front verfügt das Gerät über einen 4,5″ großen Touchscreen. Darunter befinden sich die für Android typischen Tasten, wie zurück zum Homescreen, Kontextmenü und die Google-Suche. Über dem Display ist eine 1,3 Megapixel Kamera verbaut. Hier hat HTC nachgebessert. Die Frontkamera des Velocity ist um einiges besser als z.B. die des HTC Titan. Links daneben ist das HTC-Logo, darüber befindet sich der Lautsprecher zum telefonieren, welchen man sehr laut stellen kann. Soll ja Leute geben, die ihn sehr laut brauchen ;) Auf der Oberseite befindet sich der Ein-/Ausschalter und der Kopfhörerausgang. Auf der linken Seite befindet sich sind die Lauter- und Leisertasten. Die Akkuabdeckung ist aus einer dünnen Metallplatte, welche das HTC Velocity sehr edel wirken lässt. Im oberen Dritte befindet sich die 8 Megapixel Kamera – welche sehr gute Fotos mach- und daneben sind zwei Blitze verbaut. Am unteren Ende ist noch ein Vodafone-Logo und ein LTE-Schriftzug.

    Foto mit dem HTC Velocity 4G aufgenommen:

    Hinter der Abdeckung befindet sich der 1620mAh große Akku, die Simkarte und ein Micro SD-Karten-Slot. Dieser unterstützt SD-Karten bis zu einer Größe von 32 GB. Im Inneren des Velocity sind aber auch 16 GB verbaut, was für den “normalen” User durchaus ausreichend sein sollte.  Des Weiteren findet sich im Inneren ein 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor und 1 GB Ram. Was vollkommen ausreicht, damit das Smartphone gut und flüssig läuft. Installiert ist die Android-Version 2.3.7, welche auf dem Velocity sehr gut läuft. Auf dem Sensation hatte ich einige Probleme, da Android öfters sehr ruckelte. Dies ist hier aber nicht der Fall. Mit dem Akku des Velocity 4G bin ich immer mindestens einen Tag lang ausgekommen. Also für ein Smartphone vollkommen ausreichend.

    Das Display verfügt über eine qHD-Auflösung (540 x 960) und bietet einen relativ stabilen Blickwinkel und sehr satte Farben. Auch der Touchscreen reagiert sehr gut. Was mir auch noch sehr gut gefällt, ist die Noftification-LED. Die LED blinkt, sobald eine neue Mail, SMS oder sonst etwas ungelesen ist.  Des Weiteren leuchtet sie auch, wenn das HTC Velocity 4G gerade lädt. Finde ich persönlich sehr praktisch.

    Im Quadrant Benchmark, erhielt ich einen Score von 3265. Was schon recht ordentlich ist. Zum vergleich, dass HTC One X hat bei den Kollegen von Netbooknews 3967 Punkte erreicht. Und im HTC One X werkelt ein Tegra 3-Prozessor, was ein Quad-Core-Prozessor ist.

    Die Sprachqualität ist relativ gut. Auch die Lautsprecher sind recht gut, so gut, wie sie eben bei einem Smartphone sein können.

    Alles in allem war das HTC Velocity 4G mir in den knapp 3 Wochen ein treuer Begleiter, der mich bei allen großen und kleinen Problemen des Alltags unterstützt hat. Ich finde die Größe von 4,5“ gerade noch ok. Wenn es noch größer wird, wird es schon fast unpraktisch, da man dann nicht mehr an das obere Ende des Display kommt, ohne sich die Finger zu verrenken. Das Display ist sehr hell und die Farben sehr gut. Auch die Kamera kann sich sehen lassen und ist fast so gut, wie die des iPhone 4S.



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    Über den Autor: ferris
    Ich bin ein digital native, bin also mit dem Internet aufgewachsen und seit einiger Zeit schreibe ich auch bei verschiedenen Tech-Blogs über Technik. Ich selber nutze sowohl Android als auch iOS täglich.