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    [Review] Gigabyte GTX 560Ti (GV-N560OC-1GI) im Test!

    Die GTX 560 Ti erfreut sich großer Beliebtheit. Zum einer wegen ihrem attraktiven Preis-/Leistungsverhältniss, zum anderen aufgrund der guten Referenzbasis des Kühlers. Doch auch wenn das Referenzdesign sich wacker schlägt, ist es nicht unmöglich dieses zu übertreffen und zu verbessern!


     

     

    Heute wollen wir feststellen, ob Gigabyte dieses Ziel mit der Gigabyte GTX 560Ti (GV-N560OC-1GI) erreicht hat oder nicht!

     

    Willkommen beim Gigabyte GTX 560Ti (GV-N560OC-1GI) Review auf BlogPirat!

     

    [box type=”info”]Dieses Review wurde von Majestro1337 erarbeitet und erstellt. Freundlicherweise hat er uns erlaubt das Review auf unserem Blog zu übernehmen und zu Veröffentlichen. Vielen Dank dafür! Alle Rechte an Bildern sowie geistigen Eigentums und Illustrationen gehören Majestro1337. Ebenso übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit und/oder Schäden die durch befolgen (oder nicht befolgen) des Tutorials/Reviews enstanden sind oder entstehen könnten.[/box]

    Nachdem ich im Internet vergeblich nach einem Review für die OC – Version der Gigabyte 560 Ti gesucht habe und statt dessen nur Tests zur SOC – Version gefunden hab schreibe ich nun ein eigenes kleines Review:

    1. Die Karte wird geliefert

    Erfreulicherweise unglaublich schnell! Montag Morgen hab ich sie per Vorkasse bestellt, Donnerstag morgen klingelt der DHL-Fahrer. Super! Ich kann Bauers Computer hier nur ein Lob aussprechen. So schnell war noch keiner per Vorkasse!

    2. Das erste auspacken

    Der Lieferungsumfang ist ziemlich spartanisch: Die Karte, 2 Stromstecker, ein DVI-VGA und ein Mini-HDMI -> HDMI Adapter sowie eine CD, auf der außer dem treiber aber nichts nennenswertes zu finden ist. Schade! Aber dafür das die Karte schon ab Werk übertaktet ist und der Preis dafür z.Zt. relativ günstig ausfällt geht das in Ordnung!

    leider liegt der Kühler nur auf der GPU auf. Hier wäre Kontakt der restlichen Bauteile zum Kühlkörper wünschenswert. Darüber hinaus ist deren Abstand zum Kühlkörper ziemlich gering – doppelt suboptimal. Also wird der GPU-Lüfter die Kühlung der Spannungswandler übernehmen müssen.

    Im Vergleich zu meiner bisherigen GTS 250 von EVGA fällt die Karte ein wenig kürzer aus.
    Die Bauhöhe des Gigabyte-Kühlers ist vergleichen mit dem auf der GTS 250 verbauten Accerlero Twin Turbo ebenfalls geringer. Ob ich den Accelero noch umbaue bleibt abzuwarten – zumindest fehlen mir neue passivkühlkörper für RAM und SpaWa.

    3. Einbau

    Hier ist wenig spektakuläres zu berichten. Die Karte passte logischerweise problemlos in mein Gehäuse. Mein Netzteil liefert nur einen PCI Express 6+2 Stromstecker, also wurde einer der beigelegten Molex auf PCI-E 6 PIN Stromstecker verwendet. Da die Karte noch eiskalt war hab ich sie erstmal 60 Min akklimatisieren lassen, bevor ich den Rechner anschaltete.

    4. Software / Benchmarks

    Nach dem Start habe ich den Nvidia Treiber 266.66 neu installiert und meine Multi-Monitor-Konfiguration wieder eingestellt (dazu später mehr).
    Die Taktrate etc. ist korrekt eingestellt – warum der Lüfter allerdings im idle bereits mit 45% läuft ist mir schleierhaft. Zur lautstärke aber später!

    Mit meiner alten Konfiguration habe ich vorher ein paar Benchmarks gemacht um nun vergleichen zu können. Die Ergebnisse präsentiere ich nun hier:

    Mein Testsystem:
    AMD Athlon II 240 @ 3,5 Ghz
    4 GB DDR2 400 RAM @ 416 Mhz 6-5-5-15; Command Rate 2T
    Gigabyte GA-MA770-UD3 (AMD 770er NB, SB 700)
    Nvidia Treiber 266.66

    Ich rüste immer abwechselnd die CPU und die GPU auf. Das ältere Bauteil wird jeweils übertaktet. Beim Athlon II habe ich 3,5 Ghz mit Standard-Vcore erreicht (2,8 Ghz org.)

    Aber nun zu den Benchmarks:

    3D Mark

    Verwendet werden hier die Default-Einstellungen

    2001SE:

    +18,33 %

    2003:

    +73,05 %

    Warum hier ein derartiger Leistungssprung stattfindet finde ich nicht so ganz einleuchtend, wenn bei der Vorgänger- und Nachfolgeversion kein starker Zugewinn zu verbuchen ist.

    2005:

    +9,30 %

    2006:

    +12,79%

    Furmark
    1280*1024, windowed – rest default

    Average FPS:

    +83,82%

    Minimum FPS:

    +89,47%

    Da der Furmark fast ausschließlich von der Grafikkarte limitiert wird stehen hier fast doppelt soviele fps gegenüber der GTS250 zu buche.

    Crysis Warhead (Hardware OC benchmark Tool)
    Setting: alles blieb auf default, auflösung 1920*1080, renderer DX10

    Very High Detail:

    Average FPS:

    +100%

    Doppelte leistung – klasse!

    Minimum FPS:

    +62,5%

    Medium Detail:

    Average FPS:

    +17,65%

    Minimum FPS:

    +21,43%

    In den Medium Details scheint die CPU derart zu limitieren, das die GPU ihre Mehrleistung nicht ausspielen kann.

    Call of Duty 4
    HT4U benchmark szene – 1920*1080 windowed, alles auf max außer spectular maps = off

    Average FPS:

    +74,72%

    Lost Planet 2 Benchmark Preview

    Test A:

    +50,4%

    Test B:

    +18,15%

    Alles in allem erreiche ich also in grafiklimitierten Situationen nahezu doppelte Performance, das war mein Ziel.

    MediaCoder CUDA Performance:

    Ich nutze die Grafikkarte ebenfalls zu Videotranscodierung. Der Mediacoder bietet eine solche implementierung bereits an.

    Als Test wandle ich das Nvidia-Video “PureVideo 2007 Demo Video” von 1080p 10Mbit wmv in eine 1080p 3Mbit mkv um. Der Ton bleibt dabei unangetastet!

    CUDA Encoder GTS 250: 1,12x

    +61,6%
    CUDA Encoder GTX 560 Ti: 1,81x

    x264: 0,39x

    Die 4,5-fache Performance zur reinen CPU-Nutzung spricht hier Bände. Auch eine um rund 60% schnellere Performance zur GTS 250 nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, auch wenn ich hier auf eine verdoppelung gehofft habe. Zwar leidet die Videoqualität geringfügig bei der CUDA encodierung, aber gerade im HD-Bereich ist das für mich 1. zu verschmerzen und 2. mit meinen Augen nicht zu erkennen ;-)

    5. Multi Monitor Stromverbrauch

    Indiskutabel war für mich die Unfähigkeit der Karte im idle in den P12 – State zu wechseln, wenn 2 Monitore angeschlossen sind. Meinen Prozessor lasse ich auch lastabhängig mit PhenomMSR-Tweak takten und erreiche so im Idle gute 1000Mhz bei 0,875 Vcore, wobei es Zwischenschritte zur Maximaltaktrate gibt (1500 und 2250 Mhz bei ebenfalls geringem Vcore). Zum Glück lässt sich mit dem Nvidia Inspector und dessen eingebautem Multi Monitor Power Saver jedoch dennoch Strom sparen.


    Das Tool “zwingt” die Karte auf 51 Mhz Core und 68 Mhz RAM herunter und senkt auch den Vcore. Etwas nervig ist natürlich, das Anwendungen die nicht davon betroffen sein sollen in eine Ausnahmeliste eintragen werden müssen (siehe Screenshot). Auf die lastabhängige Taktung werde ich mich persönlich nicht verlasen. Zumal beim “umtakten” ein kurzes flackern des Monitors auftaucht, was ziemlich nervig wäre wenn die GPU-Last im Spiel (z.b. im ladescreen sollte der GPU load gegen 0 gehen) ständig schwankt. Ansonsten funktioniert das Tool allerdings anstandslos und ich kann nur empfehlen davon gebrauch zu machen (während ich Dies schreibe ist die Karte bei 32°C – das kann den Bauteilen nur gut tun!)

    6. Der Lüfter und die Lautstärke

    Das erste Testsample der Karte hatte Temperaturprobleme, nach einem Umtausch erhielt ich das Exemplar auf das ich hier bezug nehmen werde!

    Wie bereits oben erwähnt läuft der Lüfter ohne Nvidia Inspector bereits im idle bei ca 45%. 40% stellt offenbar das Minimum dar. Ziemlich viel wie ich finde. Ein neues VideoBIOS ist zumindest (bis jetzt) nicht auf der Gigabyte – Seite zu finden.
    Subjektiv ist der Lüfter im Idle nicht wahnehmbar, selbst dann nicht wenn ich den CPU- und die Gehäuselüfter per Speedfan für einen kurzen Moment abschalte. Dazu sei gesagt: Mein PC steht unter dem Schreibtisch, die Entfernung beträgt ca. 1 Meter.
    Von meiner Seite aus gibt es hier nichts zu beanstanden – es wäre sicher schön würde der Lüfter langsamer drehen, aber da er kaum hörbar ist stört es mich nicht weiter.

    Last:


    Im Furmark Extreme Heat Modus dreht der Lüfter auf 75% hörbar auf und hält die Karte bei maximal 87°C stabil. Beim ersten Testsample erreichte der Lüfter 100% und stürzte bei 100°C GPU Teperatur ab! Spulenfiepen tritt beim 2ten Exemplar nicht auf, beim ersten Testsample war es aber vorhanden. Nach den Erfahrungen anderer User tritt das Problem des Spulenfiepens beim Gigabyte-Modell häufig auf, allerdings meistens nur im Furmark und nciht unter Spielen. Silent ist die Karte zwar nciht, aber mit dem 2ten Sample sind 75% Lüftergeschwindigkeit für eine nicht störende Geräuschkulisse gut. Sie ist hörbar, aber nciht störend.
    Im Spielealltag (Crysis, Metro 2033) dreht die Karte ebenfalls auf 75% hoch, bleibt aber unterhalb der 70°C – Marke.
    Mit der Kühlung der Karte bin ich zufrieden, für ein Silent-System ist sie jedoch etwas zu laut.

    7. Fazit
    Ich bin mit dem Kauf soweit zufrieden, auch wenn mich die Lautstärke unter Last evtl. früher oder später nerven könnte. Der Umtausch der Karte behob die Temperaturprobleme und das 2te Exemplar macht alles richtig. Die Performance ist für meine Bedürfnisse (FullHD auflösung, kein FSAA oder AF, ich erkenne da keine großen unterschiede) mehr als ausreichend und sollte die nächsten 2 Jahre reichen.

    Update 1

    Viele User berichten über Bilstörungen beim Einsatz des Gigabyte-Modells, die ich mit meinem Exemplar zwar nicht habe, aber für jene die betroffen sind steht hier eine Palette von Lösungen bereit:
    http://www.media-addicted.de/nvidia-…r-reboot/1054/
    Vermutlich handelt es sich nur um ein Treiberproblem das früher oder später gefixt werden wird!

    ———————————————————–

    Wir bedanken uns an dieser Stelle nocheinmal herzlich bei Majestro1337 für dieses wunderbare Review! Solltet ihr noch Fragen, Kritik oder Anregungen haben, stehen wir hierfür gerne offen und leiten diese auch selbstverständlich weiter! Wir behalten uns vor, dieses Review zu aktualisieren und/oder zu ergänzen.

    derBlogPirat

    Ahoi!



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    Über den Autor: Dodo
    Hobby-Pirat und Klabautermann, berufener IT´ler... geboren mit der Maus an der Hand, interessierte ich mich bereits in jungen Jahren für Technik und IT. Meine Lebensphilosophie: Es gibt 10 Arten von Menschen auf dieser Welt. Die die Binär verstehen, und die die es nicht tun.