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  • 02Aug

    Diablo 3 – Goldhandel wird legalisiert!

    Jeder, der schonmal ein MMORPG gespielt hat, kennt den Handel mit Gold, welcher bisher offiziell nie erlaubt wurde. Blizzard geht nun neue Wege und möchte mit Diablo 3 dem Goldhandel die Pforten öffnen.

     

     

    So gibt Blizzard mal wieder neue Informationen zum kommenden Hack´n´Slay-Titel Diablo III bekannt. Unteranderem verrät man hier Informationen zu einem neuartigen Handelssystem für Items und Ingamewährung. So soll es erstmals möglich sein, ohne gegen die Nutzungsbestimmungen von Blizzard zu verstoßen, Gold und Ingame-Items gegen echtes Geld zu tauschen bzw. zu verkaufen.

    „Die Spieler wollen es wirklich. Sie werden es so oder so tun. Wir können ihnen eine sichere und unterhaltsame Möglichkeit bieten oder sie finden einen anderen Weg dafür.“

    Blizzard Produzent Rob Pardo

    Es ist geplant, eine geringe Angebotsgebühr für den Verkauf von Waren zu erheben. Diese Gebühr soll sich allerdings nicht am Betrag oder Summe der Auktion orientieren, sondern vielmehr einer festen Vorgabe folgen. Zudem teilte Blizzard mit, man möchte damit keine Gewinne erzielen, sondern lediglich die Kosten für die Instandhaltung und den Betrieb des neuartigen Auktionshauses decken.

    (Klicken zum vergößern.)

    Neben dem Auktionshaus, indem mit echtem Geld bezahlt werden kann, soll es auch ein weiteres Auktionshaus geben, in dem wie gewöhnlich mit normaler Ingame-Währung eingekauft werden kann. Länder übergreifend ist ein Handel ebenfalls möglich, allerdings wird hier dann einen Art Wechselkursgebühr fällig (Zum Beispiel Pfund in Euro). Ein Tausch von z.B. Deutschland in die USA wird aber nicht möglich sein. Das erwitschaftete Geld kann, ebenfalls wieder gegen Gebühr, ausbezahlt oder in Blizzards Onlineshop gegen andere Spiele und Artikel eingetauscht werden.

    Aber nicht nur zum neuen Handelssystem sind Informationen veröffentlicht worden. Ebenso lies man verlauten, dass für das Spielen von Diablo 3, ähnlich Ubisoft´s Assasins Creed, eine permanente Internetverbindung erforderlich sein wird. Dies ist nicht nur für den Multiplayer notwendig, auch der Singleplayer-Part wird eine ständige Internetverbindung vorraussetzen. Somit sollen Cheats unterbunden und der Kopierschutz gestärkt werden. Laut Produzent Alex Mayberry sei man zu diesem Schritt gezwungen gewesen:

    „So laufen die Dinge heutzutage. Die Spielewelt ist eine andere als sie es noch bei der „Diablo 2“-Veröffentlichung war.“

    Zudem dürften diverse World of Warcraft Spieler enttäuscht werden, wird man wohl auf Add-Ons in Diablo 3 gänzlich verzichten müssen. Ebenfalls soll die Benutzeroberfläche nicht anpasssbar sein.

    Wie sich das neue Handelssystem etablieren wird, muss sich zeigen. Ein Schritt in die richtige Richtung? Was meint ihr? Wird damit das Goldfarmen gefördert?

    derBlogPirat!

    Ahoi!



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    Über den Autor: Dodo
    Hobby-Pirat und Klabautermann, berufener IT´ler... geboren mit der Maus an der Hand, interessierte ich mich bereits in jungen Jahren für Technik und IT. Meine Lebensphilosophie: Es gibt 10 Arten von Menschen auf dieser Welt. Die die Binär verstehen, und die die es nicht tun.